Erstellt: 31. Oktober 2016 Zugriffe: 950

Neun Paare, 290 Jahre Eheleben in Alzgern

Sie erhielten bei der Feier der Pfarrei ein Sträußchen und ein Herz mit der Aufschrift: "I mog di"

Ehejubilare AlzgernNeun Paare aus Alzgern sind am Sonntag der Einladung der Pfarrei zum Ehejubiläums-Tag gefolgt. Sie bringen es zusammengerechnet auf 290 Jahre Eheleben.
Zum Auftakt wurde jedem der Paare ein Sträußchen angesteckt, anschließend ein Foto gefertigt. Pfarrer Heribert Schauer zog mit den Jubelpaaren in die Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt ein. Johannes und Maria Hintereder sowie Steffi Asenkerschbaumer umrahmten den Festgottesdienst musikalisch. Wie schon wenige Tage zuvor in Neuötting verteilte Pfarrer Heribert Schauer auch in Alzgern Lebkuchenherzen mit der Aufschrift: "I mog di". Jedes Paar hängte sich die Herzen gegenseitig um und sagte zum Partner "I mog di".
Der Geistliche predigte nach dem Evangelium vom Pharisäer und Zöllner. Man sollte nicht nur im Gebet bitten wie der Pharisäer, sondern in erster Linie demütig sein und danken. Danken auch im Eheleben für seinen Partner, aber auch nach dem Leben des heiligen Bruder Konrad – Barmherzigkeit, Demut und Freigiebigkeit leben. Pfarrer Schauer segnete am Ende des Gottesdienstes ein Gemälde vom Heiligen Bruder Konrad, das aus dem Nachlass von Pfarrer Kasimir Spielmann stammt und jetzt die Kirche in Alzgern ziert. Es solle auch alle anderen Gottesdienstbesucher zum Nachdenken anregen.
Nach dem Gruppenfoto im Anschluss an den Gottesdienst ging es zum Sektempfang ins Gasthaus Brandhof. Nach dem Mittagessen zeigte man die Hochzeitsfotos der einzelnen Paare und anschließend die vor dem Gottesdienst gemachten Fotos. Den Anwesenden wurden Ereignisse aus dem Jahr ihrer Hochzeit aus der ganzen Welt erzählt und besonders solche Begebenheiten, die sich an ihrem Hochzeitstag rund um Alzgern zugetragen haben. Die Jubilare erzählten, was an diesem Tag besonderes war, wo und von wem sie getraut wurden und wie das Wetter war. Jede Dame durfte sich eine Rose mitnehmen.
Musikalisch wurde der Nachmittag von Simon Feuchtgruber und Matthias Grabmeier mit der Ziach aufgelockert und das Team des Ehejubiläums gab kleine Gedichte und Geschichten zum Besten – mal lustig, mal nachdenklich. Bei Kaffee und Kuchen wurden noch viele lustige und schöne Ereignisse ausgetauscht.

34 Paare und 1375 Jahre Eheleben in Neuötting

Feier im Pfarrzentrum Klösterl – "Langes Zusammensein eine Leistung, aber auch ein Geschenk"

"I mog di" - kein Spruch konnte wohl treffender sein, als der auf den von Stadtpfarrer Heribert Schauer verteilten Lebkuchenherzen zum Eheleutetag. 34 Paare waren ins Pfarrzentrum gekommen, um ihres Jubeltags zu gedenken – von der Porzellan bis hin zur Eisernen Hochzeit.
ehe jub neuoettingOrganisiert worden war die Veranstaltung vom Sachausschuss Ehe und Familie des Pfarrgemeinderates mit Karin Bartinger, Helga Zeintl, Clementine Grötzinger und Manuela Hefter. Die Jubilare erhielten eingangs Hochzeitsanstecker und wurden für ein Erinnerungsfoto abgelichtet. Mitgebrachte Hochzeitsfotos – per Beamer für alle sichtbar gemacht – sorgten für viel Gesprächsstoff und zeigten, wie Karin Bartinger bei ihrer Begrüßung launig erwähnte, wie die Jahre vergehen. In lockerer Gesellschaft wurde bei einem Büfett mit Musikbegleitung durch das Inntal Trio gefeiert und zur weiteren Unterhaltung trug Ruthilde Wurm mit zwei heiteren, zum Thema Ehe passenden Geschichten bei.
Stadtpfarrer Schauer regte die Paare an, daran zu denken, dass ihr langes Zusammensein zwar ihre Leistung sei, aber auch ein Geschenk, für das sie dankbar sein sollten. Anhand der Beinamen der verschiedenen Ehejubiläen schilderte er die Stärke der Bindung. So bedeutet etwa Rubinhochzeit (40 Jahre): Das Feuer der Liebe hält immer noch. Am Ende der Feier verteilte er Lebkuchenherzen an die Paare, forderte sie auf sich diese gegenseitig umzuhängen und einander zu sagen – "i mog di".
Zweiter Bürgermeister Horst Schwarzer überbrachte die Glückwünsche der Stadt und verwies auf die spezielle Mathematik, die für die Ehe gültig ist. Demzufolge ist geteiltes Leid nur halbes Leid, dagegen kann aber Freude zur doppelten Freude werden. Er wünschte einen schönen Nachmittag im Kreise der Pfarrgemeinde und gab noch einen Tipp frei nach dem britischen Diplomaten Harold Nicolson, jeden Unglücksfall als Zwischenfall und keinen Zwischenfall als Unglücksfall zu behandeln.
Den Abschluss des Tages bildete ein Gottesdienst im "Kösterl", gestaltet vom Kirchenchor. Unter Leitung von André Gold wurde die Jugendmesse von Haydn aufgeführt.

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